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MITTEILUNG AN DIE KUNDEN

  • 23.11.2020 08:53:00
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WIR TEILEN IHNEN MIT, DASS DAS NAZIONALE SEKRETARIAT VON USB-LAVORO PRIVATO (PRIVATE UNTERNEHMEN) FÜR DEN TAG 25. NOVEMBER 2020 ZUM 4-STUNDEN-STREIK IM ÖFFENTLICHEN VERKEHR AUS FOLGENDEN GRÜNDEN AUFGERUFEN HAT:

  • Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und der Gemeinschaft
  • verspätete und unangemessene Präventionsmaßnahmen angesichts der neuen und bereits erwarteten Ausbreitung der Pandemie, insbesondere von schulischen Dienstleistungen und Arbeits-/Produktionsaktivitäten
  • geringe Bereitschaft, tatsächlich in die Prävention der Ansteckungsgefahr zu investieren
  • beschämende Verzögerung bei der Zahlung der fälligen Beträge an der Lohnkasse in Anlehnung an dem Lockdown vom Februar/März 2020;
  • Schaffung von «rechtlichen Rahmenbindungen» (Dekrete, Absichtserklärungen usw.), in dem die Präventionsmassnahmen festgelegt werden, die unzureichend sind und in Bezug auf die Verpflichtungen der Arbeitgeber häufig unklar sind;
  • das Fehlen eines wirksamen Systems zur Überwachung der Umsetzung rechtlicher Verpflichtungen seitens der Unternehmen;
  • Fehlen rechtlicher Ausnahmeregelungen für die ablenkende Benutzung von Fahrzeugen der Klassen M2-M3 der Klassen 2 und 3 gemäss den DD. MM. 18. April 1977, 14. November 1997, 20. Juni 2003 und deren Änderungen und Ergänzungen sowie die Möglichkeit der 80%igen Befüllung der Fahrzeuge der Klassen M2-M3 der Klasse 2 über die gesamte Streckenlänge und nicht auf der jeweiligen Strecke
  • Fehlen von Maßnahmen zur Unterstützung der TPL Mitarbeiter, die von der Regierung genehmigt wurden; diese hat sich ausschließlich zugunsten von Unternehmen bewegt, die den lokalen öffentlichen Dienst betreiben und die sowohl die Gebühren zu 100% finanzieren (Art. 92 c. 4-bis DL Cura Italia), sowie einen Fonds von 600 Mio. Euro zur Entschädigung für Einkommensverluste (Art. 200 DL Relaunch) und weitere 300 Mio. für die Stärkung des Dienstes durch den Kauf und/oder die Anmietung von Fahrzeugen; Maßnahmen, die völlig außer Acht gelassen wurden und die lediglich der Beschäftigungsgarantie und dem Lohnniveau der Mitarbeiter dieses Bereichs Mittel entzogen;
  • Fehlen einer Politik, deren Ziel darin besteht, die grundlegenden Dienstleistungen wieder öffentlich zu machen: In dieser dramatischen Phase der Pandemie hat man stark die Wichtigkeit betont, dass die grundlegenden Dienstleistungen wieder direkt von der öffentlichen Hand verwaltet werden und nicht von Unternehmen, die die Verluste veröffentlichen und Gewinne privatisieren wollen.
  • Fehlen eines nationalen Mobilitätsplans;
  • Fehlen struktureller Massnahmen, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Regionen in Bezug auf Quantität, Qualität und Sicherheit der Dienste entsprechen.

EINE SOLCHE ARBEITSEINSTELLUNG KANN, WENN NICHT WIDERRUFEN, VERSPÄTUNGEN ODER AUSFÄLLEN VON BAHN- UND AUTOVERKEHRSDIENSTEN WÄHREND FOLGENDER ZEITABSCHNITTE VERURSACHEN:

  • VON 08:30 BIS 12:30 UHR

DARÜBER HINAUS TEILEN WIR IHNEN MIT, DASS

BEI DEN VORANGEGANGENEN STREIKS, DIE VON DERSELBEN ORGANISATION AUSGERUFEN WURDEN, KEINER VOM PERSONAL TEILGENOMMEN HAT

TROTZDEM MUSS MAN BERÜCKSICHTIGEN, DASS:

  • DER STREIK EIN INDIVIDUELLES GRUNDRECHT IST, WENN AUCH ES SICH VON EINER KOLLEKTIVEN ARBEITSNIEDERLEGUNG HANDELT. ÜBER EINE PERSÖNLICHE STREIKTEILNAHME MUSS DIE STREIKENDE PERSON IHREN ARBEITGEBER NICHT UNBEDINGT INFORMIEREN.

DER MITARBEITER, DER KEIN MITGLIED EINER GEWERKSCHAFT IST, IST GENAUSO WIE  GEWERKSCHAFTSMITGLIEDER AUFGERUFEN, SICH AM STREIK ZU BETEILIGEN.

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